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Schnupperflug

Robinson R22 / Cessna 172 / Boeing 737-800 NG

Fun + Training

Flugsimulator Helikopter R22
Flugsimulator Cessna172

Flugsimulator

 
 
 

Flugtechnik Helikopter

 
 

Was man wissen sollte

 

Untenstehend eine kurze Einführung in die Flugtechnik des Helikopters. Diese wird für einen Schnupperflug hilfreich sein. Wer vertieft in das Thema eintauchen will, findet am Ende dieser Seite diverse Links.

 

Der Helikopter ist im Gegensatz zum Flächenflieger ein instabiles Luftfahrzeug. Die konstante Rotordrehzahl, beim R22 510 U/min, ist der Mindestfluggeschwindigkeit des Flächenfliegers gleichzustellen. Ohne eine definierte minimale Luftströmung des Rotorblattes resp. des Flügels wird kein Auftrieb erzeugt. Das Luftfahrzeug kann sich nicht in der Luft halten.

 

Steuerelemente beim Helikopter Robinson R22:

 

  • Den Helikopter steuert man wie jedes andere Luftfahrzeug um drei Achsen, die Längs-, Hoch- und Querachse.

 
 

Längs-und Hochachse Helikopter Robinson R22

 

Querachse Helikopter Robinson R22 

 

 

 

 
 

Steuerung

 

R22 CockpitMit den Pedalen steuert man um die Hochachse, mit dem Stick um die Längsachse und die Querachse. Das Kollektiv wird weiter unten beschrieben.

 

Da der Helikopter Robinson R22 nur maximal ca. 620 kg wiegt, reagiert er extrem auf die Steuerimpulse. Anfänger übersteuern deshalb oft. Es braucht etwas Geduld, bis man die Maschine einigermassen im Griff hat. :-) Fordert und macht Spass! :-)

 
 

Schweben

 

SchwebenJedes Flugmanöver beim Helikopter beginnt mit dem Schweben, das heisst, man bringt den Heli auf 1 bis 2 Meter Höhe und hält ihn stabil.

 

 

 

 

 

Und wie funktioniert das?

 

Man zieht den Kollektiv vorsichtig und gleichmässig nach oben. Dadurch werden die Rotorblätter angestellt und angestelltes Rotorblattzugleich wird auch mehr Leistung gegeben (mechanisch verkoppelt). Nun strömt die Luft mit grosser Kraft (grösser als das Gewicht des R22 von rund 620 kg) nach unten Richtung Boden (siehe Bild oben). Wenn der Stick nun genau in der Mitte gehalten wird, bleibt der Helikopter theoretisch schön ruhig und schwebt brav auf 1 bis 2 Meter über Grund. Das ist aber nur theoretisch der Fall. Die Luft, die nach unten strömt, bildet den sogenannten Bodeneffekt. Dieser macht das Schweben nochmals schwieriger. Es fühlt sich an wie auf einem Luftkissen. Sobald man höhersteigt (über das Mass des Rotordurchmessers), lässt dieser Effekt nach.

 

 

 

 
 

Startprozedere

 

StartvorgangDer Start erfolgt aus dem Schwebezustand. Man bewegt den Stick leicht nach vorne.

 

Eine komplexe Mechanik (Taumel-scheibe) bewirkt, dass das hintere Rotorblatt angestellt wird, das vordere aber nicht.

 

Der Helikopter wird nun hinten hochgezogen und «schraubt» sich mit zunehmender Geschwindigkeit nach vorne in die Luft. Zugleich gewinnt er an Höhe, ohne dass man den Kollektiv verändert.  

 
 
 

Reiseflug

 

ReiseflugIm Reiseflug geht es darum, eine konstante Höhe und konstante Geschwindigkeit beizubehalten.

 

Wir wissen ja, um eine Vorwärts-bewegung zu halten, muss die Nase des Helikopters immer leicht nach vorne geneigt sein. Das heisst für den Piloten: den Stick leicht nach vorne halten.

 

Je mehr man die Nase nach vorne neigt, umso mehr Geschwindigkeit baut sich auf. Um dabei die Höhe zu halten, muss mit dem Kollektiv mehr Leistung gegeben werden. Das heisst, man zieht so weit, bis die Höhe konstant bleibt.

 
 
 

Die Landung

 

Der Vorgang der Landung ist wie folgt:

 

1. Landeanflug

2. Schweben

3. Absetzen

 

 

LandeanflugAnflug

Ähnlich wie beim Flächen-flugzeug wird der Landeanflug in einem Winkel von 10–20 Grad und mit einer Geschwindigkeit von 60–80 Knoten durchgeführt.

 

AbbremsenDa der Helikopter keine Bremse hat, reduziert man die Geschwindigkeit, indem man die Nase leicht anhebt und den Kollektiv leicht senkt, so dass wir weiter sinken. Es braucht schon etwas Routine, bis man die Bewegungskoordination im Griff hat. Nur ein perfektes Zusammenspiel von Stickbe-wegung und Kollektivstellung ergibt die gewünschte Geschwindigkeit und den gewünschte Landeanflugwinkel.

 

 

Schweben

Wenn man den Landeplatz erreicht hat, verharrt man einen Augenblick im Schweben. Erst wenn der Helikopter ruhig und stabil ist, wird abgesetzt. 

 

 

Absetzen

Wenn wir jetzt perfekt ca. 1 Meter über Boden schweben, kann das Kollektiv behutsam bis zum Bodenkontakt runtergestossen werden.

 
 
 

Voltenplan

 

Voltenplan Robinson R22Der Voltenplan ist eine Visualisierung aller Vorgaben zur korrekten absolvierung der Volte. Mit einem doppelklick kann man diesen als PDF runterladen.

 

 
 
 

Um all dies zu üben, lohnt sich der Einsatz des Robinson-R22-Simulators.

 

Das grosse Erfolgserlebnis erfolgt danach mit Bestimmtheit im realen Schnupperflug! Erfahren Sie mehr im Gästebuch.

 

 

Auf Helikopterflug.ch gibt es interessante Videos zu sehen. Ein Klick, der sich lohnt:

http://www.youtube.com/watch?v=7tDZ-w25DOQ

 

 

Für weitere, detailliertere Ausführungen:

http://www.rotorsim.de/de/flugschule/theorie/theoretische-grundlagen.html

 

Flugpraxis


Zu empfehlen sind diese Bücher:

http://www.centralheli.ch/shop.html

 
 
 
 
 

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